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Klaus-Ulrich Keubke

Tagebuch des Feldzuges in Rußland im Jahre 1812

Art.Nr.: 978-3-86108-716-8
Tagebuch des Feldzuges in Rußland im Jahre 1812
von Otto Gotthard Ernst von RavenQuellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns, Band 2
Seiten: 239
Abbildungen: 40
Maße: 23,5 x 16,5 cm
Einband: geb.
Erscheinungsjahr: 1998
Auflage: 1. Aufl.
Reihentitel: Quellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns
Band: 2
20.90 € inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.



Tagebuch des Feldzuges in Rußland im Jahre 1812
Im Jahr 1812 mußte sich auch Mecklenburg-Schwerin mit einem Militärkontingent am Feldzug Kaiser Napoleons I. gegen Rußland beteiligen. Er stellte ein Infantriekontingent von zunächst 1700 Mann, und einer der zu dieser Truppe gehörigen Offiziere war der Sekondeleutnant Otto Gotthart Ernst von Raven. Sein Tagebuch, das er den gesamten Feldzug hindurch führte, befindet sich seit 1939 im Landeshauptarchiv Schwerin und wird hier erstmals veröffentlicht. Im Verband einer Armee von insgesamt 650.000 Mann zogen die Mecklenburger gegen Rußland. Am 24. Juni 1812 wurde der Njemen überquert, am 28. Wilna eingenommen. In mehreren Schlachten verlor die napoleonische Armee bis Ende August bereits rund 150.000 Mann, doch der Feldzug wurde nicht abgebrochen. Nach der für beide Seiten verlustreichen Schlacht bei Borodino zog der russische Oberkommandierende Kutusow seine Truppen zurück, Napoleon und seine Armee zogen am 14. September in Moskau ein. Noch am gleichen Tag ging die Stadt in Flammen auf, und das beabsichtigte Winterquartier war auf Dauer nicht zu halten, und ab 19. Oktober begannen die napoleonischen Truppen, sich zurückzuziehen. Die Mecklenburger waren bis zum 21. September in Wilna geblieben, und zogen im September über Minsk, die Beresina, den Dnjepr und Smolensk nach Dorogobush. Am 4. November kam Napoleon auf seinem Rück-
zug durch den Ort, von dem die Mecklenburger – der Nachhut zugeteilt – am 7. November ab-
rückten. Raven schildert ausführlich die Schwierigkeiten und Leiden des Kriegszuges, darunter den Übergang über die Beresina am 28. und 29. November und die Rückkehr nach Mecklenburg. Von den insgesamt 1873 ausgerückten Mann sind nur 126 Mann ehrenhaft zurückgekommen - das Schicksal von rund 180 weiteren bleibt ungewiß.
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